Claudia Steenkolk dankt der Bahnhofsmission für ihre Arbeit

von Burkhard Aubke (Kommentare: 0)

Landesregierung veranstaltet „Woche des Respekts“

(v.l.) Hans-Ulrich Schäfer, Elisabeth Steinmetz, Landtagskandidatin Claudia Steenkolk, Leiterin Bahnhofsmission Sabine Bergmaier

Die Bahnhofsmission auf Gleis 1 am Paderborner Hauptbahnhof ist eine wichtige Anlaufstelle für viele Menschen. Jährlich besuchen bis zu 12.000 Gäste die Bahnhofsmission und werden hier von den ehrenamtlichen Mitarbeitern mit warmen Getränken oder auch einem Butterbrot versorgt. Und jährlich helfen die Mitarbeiter der Bahnhofsmission in Paderborn ca. 9.000 Reisenden auf den Bahnsteigen beim Ein- und Aussteigen oder auf den Treppen. Und manche Reisende werden von der mobilen Bahnhofsmission auf ihrer Reise im Zug begleitet.

Aus Anlass der "Woche des Respekts" besuchte die SPD Ratsfrau Claudia Steenkolk, Landtagskandidatin der SPD, zusammen mit Ratskollegen Burkhard Aubke die Bahnhofsmission Paderborn. Die Leiterin Sabine Bergmeier berichtete ausführlich über die Arbeit . Die beiden bedankten sich bei Sabine Bergmeier und ihrem ehrenamtlichen Team für die geleistete Arbeit.

Ein Aufgabengebiet ist die klassische Hilfeleistung für Bahnreisende; Sabine Bergmaier berichtete, dass am Paderborner Bahnhof insbesondere an Gleis 4 und 5 oft Hilfe geleistet werden muss; dieser Bahnsteig ist noch nicht mit einem Fahrstuhl ausgestattet, so dass insbesondere in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen Unterstützung beim Überwinden der Treppen benötigen. Die beiden Ratsmitglieder Steenkolk und Aubke richten einen dringenden Appell an die Deutsche Bahn, hier schnellstmöglich für Abhilfe zu sorgen und den barrierefreien Zugang zu ermöglichen.

Auch die niederschwellige Hilfe für alle Besucher der Bahnhofsmission ist eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Besonders wichtig ist, dass die Bahnhofsmission ohne Ansehen der Person und anonym allen Besuchern im Rahmen ihrer Möglichkeiten hilft. Durch ihre Vernetzung mit den Paderborner Hilfs- und Sozialdiensten können die Helfer am Bahnhof Hilfesuchende oft auch an weitergehende Hilfsstellen vermitteln.

Die Bahnhofsmission lebt von ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; hier arbeiten Schüler und Studierende, Handwerker und Theologen oder Rentner mit. Auszubildende einer Bank arbeiten in ihrem 3. Lehrjahr für eine Woche mit in der Bahnhofsmission; Schülergruppen unterstützen die Bahnhofsmission durch den Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen im Bahnhof; und manche Schüler haben hier auch ein soziales Praktikum absolviert.

Täglich werden drei Pfund Kaffee gebraucht; dieser große Bedarf wird immer wieder durch direkte Spenden aus der Bevölkerung gedeckt; heimische Firmen unterstützen die Mission regelmäßig durch Sachspenden. Und auch Claudia Steenkolk bedankte sich mit einigen Paketen Kaffee für die Arbeit der Bahnhofsmission.

Zurück

Einen Kommentar schreiben